Frühlingserwachen – einfach so!

Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.

1. Mose 8; 22 (Lutherbibel 2017)
Quelle: Anna Northelle

Wir wandern mit der Familie und geniessen das herrliche Frühlingswetter.

Angenehme Temperatur, ein wenig bewölkt, die Sonne blinzelt immer wieder durch. Nach den kalten und feuchten Tagen einfach schön und wohltuend.
Ich muss stehenbleiben und den Schlee ins Bild fassen. Diese Farben! Einfach so! Ich muss daran denken, dass Gott versprochen hat – damals nach der Sintflut, vor zig 1000 Jahren – dass die Jahreszeiten nie ein Ende nehmen sollen.
Was für ein Versprechen! Und er hat immer sein Wort gehalten. Wie verrückt wir uns Menschen auf der Erde verhalten (mit all den Kriegen, Korruptionen, Lügen und Intrigen), die Jahreszeiten wiederholen sich. Die Sonne dreht ihre Runden (oder eben die Erde) und der Mont nimmt zu und ab… Einfach so! Oder eben nicht? Was kann der Mensch da schon dazu tun? Nichts….

In diesen Tagen von Corona (das Wort kann man schon nicht mehr hören) ist alles so verwirrend.
Anordnungen da, Lockerungen dort, dann wieder nicht… Aber die Blumen blühen, die Eichhörnchen springen von Baum zu Baum – das können wir im Park gegenüber von unserer Wohnung herrlich beobachten. Einfach so!

Wir gehen weiter auf unserer kleinen Frühlingswanderung. Kommen auf einen kleinen Mini-Hügelzug und bestaunen die Aussicht links und rechts. Später spielen wir das Spiel „ich sehe was, was du nicht siehst“. Da sagt der Papa „ich sehe was nicht, was du auch nicht siehst.“ ???? „Der Wind“. Stimmt. Der Wind bläst uns plötzlich ganz schön um die Ohren… Ich liebe es – bin dabei ziemlich die Einzige in der Familie… Ja, der Wind lässt sich nicht bestimmen, ist unsichtbar, aber deutlich spürbar.

Ist es nicht auch so mit Gottes Liebe und Versprechen? Sehen tue ich sie nicht. Aber ich darf vertrauen, dass sie da ist. Und manchmal, da ist sie so richtig spürbar – fegt um mein Herz oder braust in meinen Ohren, wenn in seinem Wort lese und mich ein Abschnitt regelrecht „anspringt“. Einfach so! Oder nicht?

Das war gestern.
Heute ist Karfreitag. Der Tag, an dem wir an das Sterben Jesu am Kreuz gedenken. Die Brücke zum Himmel. In drei Tagen feiern wir dann die Auferstehung – die Vollendung seiner Erlösung für uns alle – die Brücke zum Himmel gefestigt! Einfach so! Für dich, für mich! Einfach so – aus Liebe und tiefem Verlangen! Einfach so!

„Danke, Herr, für dein Versprechen – für deine Zusage und dass ich mich an dich halten darf! Einfach so!

Quelle: Anna Northelle

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